Online Marketing Podcast


Wirtschaftskrise treibt Kunden zum Online-Shopping

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83 Prozent der Deutschen verbringen wesentlich mehr Zeit beim Online-Shopping. Wirkung von Anzeigen auf Shopping-Webseiten am stärksten, auf Social-Network-Portalen und über Video-Anzeigen am geringsten.

Ein Hinweis an dieser Stelle: Ich halte die Ergebnisse für interessant und deshalb bringe sie daher hier, allerdings liegen mir keine Details der Studie vor und somit kann ich nicht sagen wie repräsentativ sie ist.

Eine Studie im Mai 2009 der eBay Advertising Group GmbH zum Einkaufsverhalten in Zeiten der Wirtschaftskrise zeigt einen starken Trend zum Online-Shopping und gibt wichtige Impulse für Werbetreibende: Knapp ein Drittel der Befragten gaben an, wesentlich mehr auf Online-Portalen einzukaufen als noch vor sechs Monaten. Die Anzeigen und Werbeplatzierungen auf E-Commerce-Seiten haben dabei eine deutlich größere Wirkung auf Konsumenten als auf allen anderen Seiten im Internet.

Die europaweite Studie, an der mehr als 1.500 Menschen teilgenommen haben, hat gezeigt, dass 83 Prozent der Deutschen aufgrund von finanziellen Engpässen mehr Zeit bei der Suche und Recherche nach Services und Produkten online verbringen als noch vor einem halben Jahr. Die Entwicklung liegt vor allem in den Vorteilen des Online-Shopping begründet: 29 Prozent der Online-Kunden gaben an, dass sie im Netz in Ruhe nach dem richtigen und günstigsten Produkt suchen können. Außerdem ließen sich hier spezielle Produkte und Services sehr viel schneller ausfindig machen (23 Prozent) als in Offline-Kaufhäusern. Besonderer Bonus der digitalen Shopping-Welt ist die wesentlich größere Produktauswahl (16 Prozent).

Für Werbetreibende gibt die Studie zudem einen interessanten Einblick in das Kaufverhalten in Zusammenhang mit Anzeigenschaltung auf E-Commerce-Seiten. 61 Prozent der befragten Käufer gaben an, bewusst auf Anzeigen auf Shopping-Seiten zu achten, die Ihrer konkreten Suchanfrage entsprechen. Die Wahrnehmung von zielgenauer Anzeigenplatzierung fällt also signifikant höher aus als Anzeigen auf Portalen von sozialen Netzwerken. Hier gaben gerade einmal sieben Prozent der Befragten an, bewusst auf Anzeigen zu achten. Vor allem Videoanzeigen spielen bei der Kauf-Entscheidung eine geringe Rolle. Nur neun Prozent der Deutschen Online-Shopper kauften innerhalb des letzten halben Jahres aufgrund einer Bewegt-Bild-Anzeige einen Artikel im Netz. Vor allem Anzeigen in den Ergebnislisten von Suchmaschinen und auf E-Commerce-Seiten in speziell gesuchten Kategorien sind bei einem Viertel der Befragten die Initialzündung für einen Kauf im Internet (26 Prozent).

“Da Konsumenten ihre Gürtel derzeit enger schnallen, ist es für Werbende besonders wichtig, Ausgaben für Online-Anzeigen strategisch effizient einzusetzen, um den Erfolg ihres Marketing-Budgets zu maximieren,“ sagt Helmut Becker, Geschäftsführer der eBay Advertising Group GmbH in Deutschland. „Unsere Studie gibt einen spannenden Einblick in das Kaufverhalten von Kunden. Sie macht deutlich, dass die zielgenaue Schaltung von Anzeigen, bei der die Wahrnehmung sowie die Umsetzung in eine tatsächliche Bestellung immer bedeutender wird. Interessierte direkt anzusprechen, die sich bereits im Such- und Kauffluss befinden, wird sich für Werbetreibende letztlich auszahlen.“

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Juli 8th, 2009
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