Online Marketing Podcast


Studie: Mehrheit vertaut den Meinungen anderer Konsumenten mehr als den Inhalten, die von Marken und Unternehmen selbst geschrieben werden

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Durch die konsequente Verfolgung der Markenidee über die klassischen Medien und die Online-Medien können sich Unternehmen von der Masse der Beiträge in Sozialen Medien abheben und ihre Markenbotschaft glaubwürdig über verschiedene Medien transportieren. Das ist das Ergebnis von Interviews mit CMOs international operierender Unternehmen, die TNS im Rahmen der Studie Digital Life durchgeführt hat.

Die größte Veränderung im Laufe eines Kaufprozesses geschieht laut internationaler Experten durch das Social Web in der letzten Phase kurz vor dem Erwerb eines Produktes. Je näher Konsumenten dem Abschluss eines Kaufes kommen, desto mehr verknüpfen neue Geräte, Technologien und soziale Netze die reale und digitale Welt und krempeln damit die traditionelle Marketing- und Vertriebspraxis vollständig um. Statt die Entwicklung der digitalen Strategie mit der Bestimmung der einzubeziehenden Online-Touchpoints zu beginnen, sollten diese jedoch in einem ersten Schritt auf ihre grundsätzliche Tauglichkeit zur Vermittlung der zentralen Markenidee überprüft werden, so die Meinung der befragten CMOs. Die Chancen der Sozialen Medien liegen in der Möglichkeit, eine tiefere, persönlichere eins-zu-eins-Beziehung mit aktuellen Kunden aufzubauen sowie neue Kunden anzusprechen und zu Käufern zu machen. Gemeinsam mit einer konsequent über alle Touchpoints verfolgten zentralen Markenidee zeigt sich in diesem Umfeld ein erfolgreicher Weg zur Fokussierung und Hervorhebung der eigenen Marke und damit der optimalen Nutzung digitaler Möglichkeiten.

Soziale Medien sind ein globales Phänomen, deren rapider Aufstieg dem Menschen als sozialem Wesen mit all seinen sozialen Bedürfnissen entspricht. Die Ergebnisse der TNS Digital Life Studie zeigen jedoch die Erwartung der Konsumenten, dass eine Marke sich den Platz in dieser neuen Welt verdienen muss. So äußerte in Deutschland jeder zweite Nutzer sozialer Netzwerke, dass er dort nicht von Marken oder Unternehmen behelligt werden möchte. Jüngere wie ältere Nutzer sind sich in dieser Frage einig. Auf der anderen Seite informieren sich 90 Prozent der Internetnutzer vor dem Kauf von Produkten im Internet. Dabei vertraut die Mehrheit den Meinungen anderer Konsumenten mehr als den Inhalten, die von Marken und Unternehmen selbst geschrieben werden. „Es ist also mehr denn je wichtig, eine starke und konsistente Markenidee zu kommunizieren, die die Tonalität des jeweiligen Touchpoints umsetzt, um ein Daseinsrecht im Umfeld der sozialen Medien des Konsumenten zu erobern“, sagt Susanne Klar, Senior Consultant Digital Centre bei TNS Infratest.

Download CMO-Studien-Report: “The Impact of Digital on Growth Strategies”.
Weitere Ergebnisse zu Digital Life finden man unter www.tnsdigitallife.com

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February 9th, 2012
Topic: News Tags: , , , , ,
  • http://www.marioburgard.info/ Mario Burgard

    Die sozialen Medien kann man als Unternehmen gut dazu nutzen, um mit seinen potentiellen Kunden in den Dialog zu treten.
    Oft habe ich jetzt auch schon gelesen, dass Social Media überbewertet ist. Bei einer Trafficanalyse dann aber zu sehen, dass Besucher von Verweiswebseiten wie Facebook und Twitter über 30 % ausmachen ist ein wichtiger Hinweis.
    Deshalb finde ich sollte Social Media als Trafficquelle gesehen werden und Angebote möglichst in einem Emailverteiler kommuniziert werden. Das hat den besten Effekt.